Landesnahverkehrsplan beinhaltet deutliche Verbesserungen - Problem bleibt der Ortsteil Wustermark

Veröffentlicht am 23.04.2018 in Allgemein

SPD Unterbezirksvorsitzender Martin Gorholt zum Landesnahverkehrsplan und zu seinen Auswirkungen auf das Havelland:

Der Landesnahverkehrsplan 2018 nimmt umfassend die Fahrgaststeigerungen im Schienenpersonennahverkehr in den letzten Jahren und die zu erwartende weitere Steigerung der Bevölkerungszahlen auch im Havelland auf. Deshalb setzt er auf Schienenausbau, zusätzliche Züge und bessere Vertaktungen und Anbindungen an andere Verkehrsmittel. Für das Havelland standen für uns immer drei Vorhaben im Mittelpunkt: Der neue RB 21 von Potsdam nach Berlin und seine Anbindung im Havelland, der RE 4 von Rathenow über Wustermark nach Berlin und die Verbindung Nauen - Falkensee - Spandau. Der neue RB 21 verbindet ab dem 1.12.2022 über das Havelland Potsdam und Berlin und löst damit den bisherigen RB 21 und den RB 13 ab und fährt durchgehend stündlich. Dadurch gibt es auch für das Havelland Vorteile bei der Anbindung. Konkret gibt es Verbesserungen an den Wustermarker Bahnhöfen Elstal und Priort, allerdings keine Verbindung mehr vom Ortsteil Wustermark nach Potsdam, und nur noch den stündlichen Takt von Wustermark nach Berlin mit dem RE 4. Das Land drängt darauf, die infrastrukturellen Voraussetzungen für einen 30 Minuten Takt des RE 4 Rathenow - Wustermark - Berlin zu schaffen. Diese Ertüchtigung der so genannten Lehrter Stammbahn insbesondere durch ein weiteres Gleis im Großtrappengebiet ist im Bundesverkehrswegeplan fest geschrieben und ist ebenso für den Fernverkehr und den Güterverkehr zwingend notwendig. Auf die Ertüchtigung und den notwendigen 30 Minuten Takt wird im Landesverkehrsplan an mehreren Stellen hingewiesen. Damit wäre auch die stündliche Anbindung von Buschow und Nennhausen zu realisieren. Mit der Fertigstellung der Ertüchtigung ist jedoch nicht vor Mitte des nächsten Jahrzehnts zu rechnen. Die Pendlerstrecke Nauen - Falkensee - Berlin wird auch schon kurzfristig durch Kapazitätserhöhungen gestärkt. Im Rahmen der i 2030 Vorhaben der Länder Berlin, Brandenburg und der Deutschen Bahn sind im Landesnahverkehrsplan als Position der Landesregierung die Kapazitätserhöhung der Hamburger Bahn, die Express-S-Bahn und die Engpassbeseitigung am Knoten Spandau klar benannt. Dazu gehören also sowohl die Verlängerung der S Bahn S 5 von Berlin Westkreuz über Berlin Spandau ins Havelland als auch die Infrastrukturverbesserung für die Regionalbahn. Der Landesnahverkehrsplan nimmt deutliche Verbesserungen für den Schienenpersonennahverkehr im Havelland in den Blick. Der schwierige Punkt bleibt der Ortsteil Wustermark und seine schlechtere Anbindung an Berlin und Potsdam ab Dezember 2022 bis zum Ausbau des RE 4. Wir werden als SPD Havelland dazu weitere Gespräche in den nächsten Wochen führen und fordern das Infrastrukturministerium auf, Optionen der Anbindung weiter zu prüfen.

 

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